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  • AutorenbildSven Piper

Das UFO - Phänomen - Teil 1

Aktualisiert: vor 7 Tagen


"Bird of Prey" von Boeing
"Bird of Prey" von Boeing (Copyright Boeing)

Die meisten UFO-Erscheinungen, die nicht auf natürliche Phänomene zurückzuführen sind, ereignen sich in der Nähe von größeren Militärbasen und häufig handelt es sich um militärische Prototypen, die erst Jahre später der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In diesem Teil unseres Specials wollen wir die Rolle des Militärs näher beleuchten.


Der bekannteste Vorfall zwischen der Verquickung "Unidentifiziertes Flugobjekt" und dem Militär trat im Juli 1947 in Roswell auf. Der Farmer Mac Brazel entdeckte ungewöhnliche Trümmerteile auf seinem Land und meldete dies am 7. Juli dem örtlichen Sheriff (George Wilcox).


Was dann geschah, ist in sich widersprüchlich und heutzutage nicht mehr ganz nachvollziehbar. Jedenfalls wurden die gefundenen Trümmerstücke vom US-Militärpersonal eingesammelt und der Presseoffizier des 509th Bomb Group in Roswell, Walter Haut, dem damals einzigen Geschwader mit Atomwaffen auf der Welt [1], verbreitete die Nachricht, dass eine "fliegende Untertasse" abgestürzt und geborgen worden sei. Am 8. Juli veröffentlichte u.a. der Roswell Daily Record auf der Titelseite die Nachricht "RAAF Captures Flying Saucer On Ranch in Roswell Region - No Details of Flying Disk Are Revealed" und selbst Zeitungen in Kalifornien wie The Sacramento Bee schrieben am 8. Juli "Army Reveals It Has Flying Disc Found On Ranch In New Mexico".

Dies sorgte für großes Aufsehen und noch am selben Tag wurde von dem Kommandeur Oberst Blanchard die Pressemitteilung widerrufen. Die Trümmer wurden in der Zwischenzeit nach Fort Worth in Texas und später zur Wright-Patterson Air Force Base nach Ohio zur weiteren Untersuchung transportiert. [1] Und am Abend des 8. Juli 1947 trat Brigadegeneral Roger M. Ramey vor die Presse und verkündete, dass die Trümmer nichts weiter als die Überreste eines Wetterballons waren.


Allerdings informierte das Hauptquartier der Air Force am selben Tag telefonisch das FBI in Dallas, das daraufhin ein Memo verfasste und an die FBI-Dienststelle in Cincinnati sandte. Darin wurde berichtet, dass die "fliegende Scheibe" nahe Roswell geborgen wurde, hexagonal in ihrer Form war und die Experten auf der Wright-Patterson Air Force Base nicht der Meinung waren, dass es sich um einen Radarreflektor eines Wetterballons handelte. [2]

Das gefundene Objekt ähnelt einem hochfliegenden Wetterballon mit Radarreflektor, aber das Telefongespräch zwischen ihrem Büro und Wright Field hat diese Annahme nicht bestätigt.

FBI Direktor J. Edgar Hoover (1895-1972) hielt jedenfalls nichts von der Ballon-Geschichte und verlangte vollen Zugriff auf die geborgene Scheibe. Er erweiterte handschriftlich ein Memo an Clyde Tolsen (1900-1975), dem Associate Director des FBI, am 15. Juli 1947 um den Zusatz:

„Ich würde es tun, aber bevor wir dem zustimmen, müssen wir auf vollständigen Zugang zu den sichergestellten Discs bestehen. Im Fall von La. zum Beispiel hat die Armee sie beschlagnahmt und wollte sie uns nicht für eine Untersuchung überlassen.“
Handschriftliche Notiz von J. Edgar Hoover

Allerdings wurde es 30 Jahre lang sehr still um dieses Ereignis, bevor 1980 das Buch 'The Roswell Incident' von Charles Berlitz und William L. Moore erschien, woraufhin sich zahlreiche Augenzeugen mit unglaublichen Geschichten meldeten. Den Höhepunkt erreichte die Geschichte Mitte der 1990er Jahre, als eine wahre Inflation von Büchern dieses Ereignis aufgriff.


1994 wurde der Druck der Öffentlichkeit so groß, dass der Abgeordnete von New Mexico Steve Schiff eine lückenlose Aufklärung forderte. Das Pentagon reagierte und veröffentlichte im selben Jahr "The Roswell Report - Fact vs Fiction In The New Mexico Desert" und gab erstmals zu, die Unwahrheit gesagt und bei der Aktion vertuscht zu haben. Tatsächlich soll es sich nicht um einen Wetterballon, sondern um die Überreste eines Ballons vom Projekt MOGUL gehandelt haben, bei dem Reflektoren mit Hilfe von Ballons in die Tropo- bzw. Stratosphäre gelangen sollten, um Schockwellen von sowjetischen Atomwaffentests aufzuspüren. Im Jahr 1995 wurde dann das U.S. Government Accountability Office (ein unparteiisches Untersuchungsorgan des Kongresses der Vereinigten Staaten, ähnlich dem Bundesrechnungshof) mit der Untersuchung des Roswell Zwischenfalls betraut. Der Untersuchungsbericht kann auf der offiziellen Seite des GAO eingesehen werden. Dort steht drin:

„Bei unserer Suche nach Unterlagen über den Roswell-Absturz erfuhren wir, dass einige Regierungsunterlagen über die Aktivitäten des RAAF [Roswell Army Air Field] zerstört worden waren....“
„... 1947 verlangten die Armeevorschriften, dass Flugunfallberichte dauerhaft aufbewahrt werden müssen.“

Dies stellte die Öffentlichkeit nicht zufrieden, weshalb das Pentagon 1997 einen neuen Bericht "The Roswell Report - Case Closed" veröffentlichte. Darin enthüllte das US-Militär ein weiteres Geheimprojekt, bei dem zwischen 1954 und 1959 neue Fallschirme getestet wurden und bei dem auch menschenähnliche Puppen zum Einsatz kamen.


Unabhängig von den Veröffentlichungen der Air Force gibt es viele beteiligte Menschen [3], die eine andere Geschichte erzählen und die überwiegende Mehrheit der Amerikaner, ist nicht von der Darstellung des Pentagons überzeugt. [4]


Wie real ist das UFO-Phänomen also?


Schon am 23. September 1947 schrieb General Nathan Twining (1897-1982) an General George Schulgen ein Memo, indem er sagte:

„Das Phänomen, über das berichtet wird, ist etwas Reales und nicht visionär oder fiktiv“.
„Es gibt Objekte, die wahrscheinlich annähernd die Form einer Scheibe haben und so groß sind, dass sie wie ein von Menschen gebautes Flugzeug erscheinen.“

Im Februar 1960 erschien dann ein Artikel in der New York Times, der größere Aufmerksamkeit auf sich zog. Roscoe H. Hillenkoeter (1897-1982), Vizeadmiral und erster Direktor der CIA von 1947-1950, machte deutlich, dass hinter dem UFO-Phänomen deutlich mehr steckt, als es offiziell den Anschein hat.

„Hinter den Kulissen sind hochrangige Offiziere der Air Force nüchtern über UFOs besorgt. Aber durch offizielle Geheimhaltung und Spott werden viele Bürger dazu verleitet, die unbekannten Flugobjekte für Unsinn zu halten.“ [5]

Das amerikanische Fliegerass Edward V. Rickenbacker (1890-1973), welcher mit 26 Luftsiegen der erfolgreichste Jagdflieger der USA im Ersten Weltkrieg war, wird mit den Worten zitiert:

"Zu viele zuverlässige Leute haben fliegende Untertassen gesehen. Die leiden nicht alle unter Halluzinationen." [6]

Experimentelle Prototypen


Auffallend ist, dass viele UFO-Sichtungen in der Nähe von Militärstützpunkten gemacht werden, wobei zwei Orte auf der Welt besonders häufig in Erscheinung treten. Zum einen gab es zahlreiche Sichtungen in Plesezk, dem nördlichsten Kosmodrom der damaligen Sowjetunion, von dem Satelliten auch auf einen polaren Orbit gebracht werden können. Noch heute dient dieses Kosmodrom als Startkomplex, von dem mittlerweile über 1.500 Raketenstarts durchgeführt wurden. Zum anderen ist das Versuchsgelände 'Area 51' in der Wüste von Nevada zu nennen, um das sich zahlreiche Mythen und Legenden ranken. Dies ist besonders relevant, da hier viele Prototypen getestet werden, die auch ein ungewöhnliches Design aufweisen können.

"Bird of Prey" (Copyright Boeing)

Eines dieser Flugzeuge mit "futuristischem Design" wurde im Oktober 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt und fand in den Medien, zu Unrecht, wenig Beachtung. Es handelte sich um ein Testflugzeug von Boeing mit dem Namen "Bird of Prey". Genau wie sein Namensvetter aus der Fernsehserie Star Trek, hat dieses Flugzeug moderne Stealth– Eigenschaften und ist auf dem Radar praktisch unsichtbar. Auch die weiteren technischen Daten dieses Flugzeug sind beeindruckend, auch wenn sich Boeing in der offiziellen Pressemitteilung bescheiden gab und mitteilte:

„wurde offengelegt, weil die entwickelten Technologien und Fähigkeiten inzwischen Industriestandard sind und es nicht mehr notwendig ist, die Existenz des Flugzeugs zu verheimlichen“.

(Quelle: Boeing.com / Boeing.de)


Der "Brid of Prey" (zu deutsch: Raubvogel) wurde von 1992-1999 durch Boeing Phantom Works entwickelt und besteht hauptsächlich aus einer großen, einteiligen Struktur aus Verbundwerkstoffen. Das Flugzeug absolvierte 38 Testflüge und steht seit Juli 2003 im Air Force Museum in Dayton, Ohio. Das Projekt hat $67 Millionen gekostet und die hier gewonnenen Erfahrungen fließen in das unbemannte Kampflugzeug X-45A mitein.


Viele UFO-Sichtungen, die auch von Berufspiloten und Luftfahrtingenieuren gemeldet werden, gehen auf Neuentwicklungen zurück, die sogar die Grenzen der Physik ausreizen.


Stichwort: Superkavitation


Superkavitation galt bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion in der westlichen Wissenschaft als mathematisch und physikalisch extrem schwierig und beschreibt einen Effekt, der im Wasser auftritt, wenn sich ein Objekt mit 50 m/s bewegt und so Wasser zu Dampf dissoziiert, das einen Hohlraum bildet und ein Objekt (z. B. einen Torpedo) vollständig umhüllt.


Doch bereits 1977 nahm die sowjetische Marine nach 10-jähriger Entwicklungszeit heimlich die ersten raketengetriebenen "Schkwal-Torpedos" in Betrieb, die mit Schallgeschwindigkeit unter Wasser "fliegen". Dieser Torpedo besteht aus einem zylindrischen Rumpf, der ein Feststoff-Raketentriebwerk enthält und von acht kleineren Startraketen umringt ist, die den Torpedo auf Superkavitationsgeschwindigkeit bringen, bevor der Hauptantrieb gezündet wird. Während die erste Generation sich nur geradeaus bewegen konnte, vermag die aktuelle Generation auch zu manövrieren und den Rumpf dabei in der künstlichen Blase zu halten. (Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Spektrum der Wissenschaft Ausgabe 8/2001 S. 62-69).


Einen ähnlichen Effekt machten sich auch Ende der 80er Jahre sowjetische Luftfahrtingenieure zunutze, denn lange Zeit hielt man auch ein "Hypersonic" Flugzeug für nicht umsetzbar, da die Kräfte, die auf dem Flugzeug und seinem Piloten bei x-facher Schallgeschwindigkeit wirken zu groß wären. Optimistische Schätzungen gingen davon aus, dass man eines Tages vielleicht in großer Höhe, wo die Luft extrem dünn ist, mit zigfacher Schallgeschwindigkeit fliegen könnte.


Die sowjetischen Ingenieure entdeckten aber, dass man durch ein künstliches Plasmafeld aus ionisiertem Gas um ein Flugzeug herum, den Luftwiderstand extrem verringern kann und so auch die Belastungen stark mindert. Außerdem führt dieses künstliche Plasmafeld zu einem verspäteten Überschallknall. (Informationen über die aktuelle Forschung auf dem Gebiet der Plasmaforschung in der Luftfahrt finden Sie bei den Luftfahrtspezialisten von Jane's)


In einem anderen Artikel von Jane's wird auch das Thema der so genannten "black projects" behandelt, denen das Pentagon ein jährliches Budget von etwa 5 Milliarden Dollar einräumt und das Flugzeuge wie die SR-71 (Black Bird) hervorbrachte. Außerdem wird in diesem Artikel von einem "Donnervogel" berichtet, der seit Anfang der 90er Jahre immer wieder für Furore sorgte, da von einem lauten Knall berichtet wird, der Scheiben zerbersten und Wände wackeln ließ. Aufgetaucht ist dieses Objekt, dass bis heute noch nicht eindeutig identifiziert werden konnte, meistens in weniger dicht besiedelten Gebieten der USA, die auch größere Militärbasen beherbergen. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Projekt um die "Aurora", dem inoffiziellen Nachfolger des legendären Spionageflugzeugs Black Bird.


Zunächst berichteten nur kleine Lokalzeitungen über diese unidentifizierten Flugobjekte, doch kam es zu einem Zwischenfall über Kalifornien, der die Aufmerksamkeit der Medien erregte. Bei einem lauten Knall, der in ganz Kalifornien gehört werden konnte, registrierten zahlreiche Seismografen dieses Ereignis und anhand dieser Daten konnte rekonstruiert werden, dass das Objekt mindestens 4-5-fache Schallgeschwindigkeit geflogen ist, was für ein bemanntes Flugzeug ein Geschwindigkeitsrekord darstellt und Experten vermuten, dass auch Mach 6, also 6-fache Schallgeschwindigkeit, für dieses Flugobjekt möglich ist. Auch über Schottland und anderen europäischen Ländern wurde schon ein seltsames dreieckförmiges Fluggerät gesichtet, das sich mit sehr hohen Geschwindigkeiten fortbewegte.


Verräterische Rauchzeichen


Dieses Flugobjekt wird auch immer wieder in Verbindung mit rätselhaften Rauchzeichen am Himmel gebracht, [7] denn die Abgasspuren deuten auf ein Pulsions-Strahltriebwerk hin, das bereits in der deutschen V1 während des 2. Weltkriegs zum Einsatz kam. Auch bei dem Zwischenfall über Kalifornien 1992 war der einzigartige Kondensstreifen dieser Triebwerke sichtbar, weshalb sich die Hinweise verdichten, dass es sich hier um ein geheimes Hyperschallflugzeug handelt.


Das Interessante an diesen Triebwerken ist, dass sie keine beweglichen Teile wie Turbinen enthalten und durch Detonationen eines Gasgemisches in kurzen Abständen beschleunigt werden.


Scramjet vs Ramjet


Neben dem Pulsions-Strahltriebwerk gibt es auch noch zwei andere Alternativen für einen Hyperschallantrieb:


Die Idee eines Staustrahltriebwerken ist nicht neu, bereits im Jahr 1928 wurde dem Ungarn Albert Forno ein (deutsches) Patent für ein Triebwerk erteilt, das alle wesentlichen Elemente und Konzepte des so genannten Ramjet-Triebwerks enthielt. Dieser Antrieb ist für 3- 6- fache Schallgeschwindigkeit geeignet, jedoch ist bei einer geringeren Geschwindigkeit die Kompression der einströmenden Luft nicht mehr groß genug und bei einer höheren Geschwindigkeit kann die Brennkammer überhitzen.


Der Scramjets Antrieb hingegen ist für Geschwindigkeiten bis zu 10-facher Schallgeschwindigkeit ausgelegt und dank eines solchen Triebwerks erlangte 2002 ein unbemanntes Fluggerät der NASA 7-fache Schallgeschwindigkeit vor der kalifornischen Küste. Jedoch flog dieses Testgerät nur wenige Sekunden Hyperschall und stürzte dann kontrolliert in den Pazifik. Genau wie das Pulsions-Strahltriebwerk verwendet dieser Antrieb auch keine beweglichen Teile mehr, muss jedoch durch einen konventionellen Raketenantrieb Starthilfe bekommen.


Und auch die University of Queensland in Australien konnte bereits erste Erfahrungen mit einem Scramjet-Triebwerk machen.


Französische, dänische und britische UFO-Akten


Im Jahr 2007 veröffentlichte Frankreich seine UFO-Akten, welche in unserem Nachbarland von der Groupe d’études et d’informations sur les phénomènes aérospatiaux non identifiés (GEIPAN) erstellt werden, einer staatlichen und wissenschaftlichen Einrichtung, welche zur französischen Raumfahrtagentur CNES gehört (ähnlich dem DLR in Deutschland).


Ein Jahr später folgte Großbritannien. Aber die britischen Akten des Ministry of Defense (MoD) (Anmerkung: Link zum britischen Nationalarchiv, allerdings ist der Download dort kostenpflichtig) enthielten auch die ein oder andere Überraschung. So staunte der ein oder andere Leser sicherlich nicht schlecht, da in den Akten zum Rendlesham-Forest-Zwischenfall zu lesen war, dass sich in der Wright-Patterson Air Force Base in Ohio angeblich abgestützte "Fliegende Untertassen" und "Alienleichen" befinden sollen. Ferner soll es dort eine schnelle Eingreiftruppe geben "to deal with aliens" (Eigentlich kannte man so etwas nur aus der populären PC-Spielreihe X-COM und weniger aus offiziellen Dokumenten einer Atommacht. Hintergrund war eine Anfrage von Nick Pope über eine UFO-Sichtung von 1980, worauf Squadron Leader und RAF Commander R. Rooney am 8. July 1992 antwortete, dass dieser mit einem Historiker vom 81st Tactical Fighter Wing gesprochen hat, welcher die Infos zusammenstellte).


Die britischen MoD-Akten berichten u.a. von abgestürzten Fliegende Untertassen und Alienleichen auf einer US-Militärbasis
„Es gibt sogar die Behauptung, dass Senator Barry Goldwater versucht hat, sich Zutritt zur Basis zu verschaffen, um UFO-Beweise zu untersuchen, aber vom damaligen Kommandanten, General Curtis LeMay, abgewiesen wurde.“

Und zumindest die Geschichte von Barry Goldwater (1909-1998), Senator von Arizona und ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Republikaner, lässt sich verifizieren. Sowohl auf YouTube, in Büchern als auch im Rockefeller Report von 1995 lässt sich von ihm folgendes Zitat finden:

„Das Thema UFOs interessiert mich schon seit langem. Vor etwa zehn oder zwölf Jahren habe ich mich bemüht, herauszufinden, was sich in dem Gebäude auf der Wright Patterson Air Force Base befindet, in dem die von der Luftwaffe gesammelten Informationen aufbewahrt werden, und die Anfrage wurde mir verständlicherweise verweigert. Es ist immer noch als streng geheim eingestuft.“

Als nächstes europäisches Land folgte 2009 unser nördlicher Nachbar Dänemark. Aber auch andere EU-Länder wie Spanien [8] oder Italien [9] betreiben militärische UFO-Forschungsprogramme und haben schon öfters Akten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Ehemals geheimes Pentagon-Forschungsprogramm


Im Dezember 2017 enthüllte dann die New York Times ein zuvor geheimes UFO-Programm des Pentagons, wonach $22 Millionen für das Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) ausgegeben wurden. Gemäß dem Artikel wurde über mehrere Jahre (2007-2012) das Phänomen der unidentifizierten fliegenden Objekte untersucht. Ein Großteil des Geldes soll an die Firma Bigelow Aerospace, welche u.a. ein Zulieferer für die NASA ist, gegangen sein. Der Leiter der Firma, Robert Bigelow, sagte in CBS "60 Minutes", das er davon überzeugt sei, das Außerirdische existieren und in UFOs die Erde besucht haben. [10]

"Das Programm habe Teile und Objekte gesammelt, die es an Orten fand, an denen angeblich Ufos gesichtet wurden. Außerdem habe es Menschen untersucht, die laut eigenen Angaben mit den Objekten in Kontakt gekommen seien." [11]

Die Pentagon Videos


Im Rahmen der Offenlegung des Programms wurden auch drei Videos vom Pentagon freigegeben. Ein Video zeigte zwei F-18 Kampfflugzeuge der Navy, die auf der USS Nimitz stationiert sind, bei der Verfolgung eines unbekannten Objektes im Jahr 2004 vor den Gewässern vor San Diego.


Über das andere Video schrieb die Washington Post [12]:

„Mehrere Piloten beobachteten und diskutierten ein seltsames, schwebendes, eiförmiges Raumschiff, das laut Cockpit-Audio offenbar zu einer ‚Flotte‘ solcher Objekte gehörte.“
„Die Videos sowie die Beobachtungen von Piloten und Radarbedienern scheinen die Existenz von Flugzeugen zu belegen, die weitaus besser sind als alles, was die Vereinigten Staaten oder ihre Verbündeten besitzen“.

Im Zuge der fortlaufenden Berichterstattung in den USA und der Erarbeitung einer neuen Richtlinie der US Navy, wie amerikanische Piloten, die Begegnung mit UFOs berichten sollen, wurde bekannt:

„Das Marineministerium nimmt diese Berichte sehr ernst und fährt fort, Sichtungen zu protokollieren und die Berichte vollständig zu untersuchen“ [13].

[1] History Channel / ZDF History - Das Geheimnis von Roswell

[3] France 2 / ZDF Doku - Ungelöste Phänomene - Das UFO Rätsel

[4] http://www.cnn.com/US/9706/15/ufo.poll/index.html

[7] www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/us-geheimflugzeug-raetselhafte-rauchzeichen-a-297751.html


* Ursprünglich interviewten wir für diesen Beitrag auch den Buchautor Michael Hesemann, doch bat dieser uns am 02.02.2013 das Interview - nach fast 6 Jahren der Erstveröffentlichung - wieder zu entfernen.


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