• Sven Piper

Launisches Schwarzes Loch reguliert sich selbst

Aktualisiert: 27. März 2019

Das optische Infrarotbild des Digitized Sky Survey zeigt, das dicht gedrängte Feld um den Mikroquasar GRS 1915+105, welcher sich nahe der galaktischen Ebene befindet.


Auch das weltraumbasierte Chandra Röntgenstrahlenobservatorium untersuchte GRS 1915, bei dem es sich um eine der hellsten Röntgenstrahlquellen in der Milchstraße handelt.

Der Mikroquasar beherbergt nämlich ein Schwarzes Loch von 14 Sonnenmassen in seinem inneren, das von einem Begleitstern gefüttert wird. Das abgesaugte Material bildet dabei zunächst eine Akkreditionsscheibe um das Schwarze Loch, bevor es den Ereignishorizont überschreitet und in die Singularität gesaugt wird.

Ferner ereignen sich hier gelegentlich mächtige Jets, die einen erstaunlichen Variantenreichtum besitzen und eine Dauer von wenigen Sekunden bis hin zu einigen Monaten haben können.

Mit seinem High Energy Transmission Grating hat Chandra GRS 1915 elfmal seit seinem Start 1999 untersucht. Dabei wurde enthüllt, dass die Jets periodisch von heißen Winden abgewürgt werden, indem diese Material entziehen, das für die Aufrechterhaltung notwendig gewesen wäre.

Umgekehrt können sich die Jets neu bilden, wenn die Winde absterben. Weshalb diese Resultate darauf hindeuten, das dieses Schwarze Loch einen Mechanismus gefunden hat sein Wachstum zu regulieren.

Und dies ist insofern interessant, da man bisher Selbstregulierungsmaßnahmen nur bei Supermassiven Schwarzen Löchern und nicht bei stellaren Schwarzen Löchern nachgewiesen hat.


Quelle: Chandra X-Ray Observatory


#SchwarzeLöcher

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