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H-IIA & H-IIB Raketen

November 11, 2017

Die in den 1990ern entwickelte Rakete H-IIA der japanischen Raumfahrtorganisation JAXA (ehemals NASDA) wurde notwendig, weil Japan ins kommerzielle Satellitengeschäft einsteigen wollte.

 

Der erste erfolgreiche Start einer H-IIA Rakete war am 29. August 2001 von Tanegashima Space Center aus. Ein weiterer Start am 4. Februar 2002 hat zwar reibungslos geklappt, doch wurde einer der beiden Testsatelliten nicht ausgesetzt, weshalb die Mission gescheitert ist.

 

Genau wie die europäische Trägerrakete Ariane 5 ist auch die H-IIA in der Lage zwei Nutzlasten gleichzeitig in einen Orbit zu befördern.

 

Triebwerke:

 

Die LE-5B Triebwerke wurden für die zweite Stufe der H-IIA Rakete entwickelt. Es ist eine verbesserte Version der LE-5A Triebwerk der zweiten Stufe der H-2 Rakete. Es liefert 137kN (14t) Schub und braucht flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff als Treibstoff. Die Entwicklungsarbeiten für dieses Triebwerk wurden im Jahre 1995 begonnen. Im Mai 1998 waren dann die ersten Tests.

Die LE-7A Triebwerke werden gerade für die erste Stufe der H-2A Rakete entwickelt. Es ist eine verbesserte Version der LE-7 Triebwerke der H-2 Rakete und liefert 1.100 kN (112t) Schub. Die Entwicklung der LE-7A Triebwerke wurde 1994 gestartet.

 

Die SRB-A (Solid Rocket Boosters) werden mit der ersten Stufe der H-2A Rakete eingesetzt. Sie liefern einen Schub von 4.500 kN (460t) im Vakuum. Treibstoff (polybutadiene-based propellant). Die Entwicklung dieser Booster wurde 1996 begonnen. Im Oktober 2000 gab es dann die ersten Tests.

 

Des Weiteren werden noch SSB (Solid Strap-on Booster) eingesetzt. Und LRB (Liqud Rocket Booster) welche eine große Steigerung der Nutzlast Kapazitäten bedeuten. Sie werden gleichzeitig mit der ersten Stufe der H-IIA eingesetzt. Sie ermöglichen es, Nutzlasten bis zu 4 Tonnen anstatt der 2 Tonnen der Grundversion, in einen GTO zu bringen.

 

H-IIB

 

In den 2000ern Jahren wurde eine verbesserte Version mit der Bezeichnung H-IIB entwickelt. Diese machte ihren Jungfernflug im September 2009. Mit 56 m ist sie 3 m höher als die H-IIA und kann 8 t Nutzlast in einen GTO befördern.

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