Galileischen Monde

November 10, 2017

Die 1610 von Galileo Galilei entdeckten Monde des Jupiters gehören zu den interessantesten Objekten in unserem Sonnensystem.

 

Io

 

Der innerste der Galileischen Monde ist der vulkanisch aktivste Körper in unserem Sonnensystem. Die Temperatur der Lava wird auf 1700 K bis 2000 K geschätzt, also viel heißer als irdische Lava mit max. 1450 K. Des Weiteren ist er über einen ständigen Elektronenaustausch mit Jupiter verbunden.

 

Europa

 

Er ist der kleinste der vier Monde und seine Oberfläche ist mit Eis bedeckt. Die vielen Risse auf seiner Oberfläche sind durch gerissene Eiskrusten entstanden. Er hat eine Dichte von 3,04 Gramm pro Kubikzentimeter und besitzt einen Eisenkern, der von einer festen Gesteinsschicht umschlossen ist, die wahrscheinlich immer noch vulkanisch aktiv ist oder es bis vor kurzem war. Direkt unter der etwa 10-19 km dicken Eisschicht befindet sich dann, aller Wahrscheinlichkeit nach, ein salzhaltiger Ozean. Er ist der geeignetste Kandidat für primitive außerirdische Lebensformen in unserem Sonnensystem.

 

Ganymed

 

Ganymed ist der größte Trabant im Sonnensystem und wohl der einzigste Mond der über ein eigenständiges Magnetfeld verfügt. Er weist ein ungewöhnliches Muster aus dunklen und hellen Oberflächenstrukturen auf. Bei den dunklen Flächen findet man zumeist tiefe Krater und Gräben, auf den hellen Flächen gibt es weniger Krater, dafür aber mehr Rinnen und Furchen.

 

Callisto

 

Callisto ist der äußerste der vier Galileischen Monde. Er weist auf seiner Oberfläche unzählige Krater in unterschiedlichen Größen auf. Die Oberfläche ist mit einem feinen dunklen Staub bedeckt. Unter seiner Oberfläche könnte es größere Eisvorkommen geben, die durch Kometen den Mond hinzugefügt worden sind.

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von Sven Piper

© 2019 astris

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