von Sven Piper

© 2019 astris

  • LinkedIn App Icon
  • Instagram
  • YouTube Social Icon
  • Twitter App Icon
  • Facebook App Icon
  • Vimeo Social Icon

NGC 281: Eine belebte Drehscheibe der Sternentstehung

December 4, 2007

NGC 281 liegt 10.000 Lichtjahre von uns entfernt und ein zusammengesetztes Bild des Chandra Röntgenstrahlenobservatoriums und optischer Aufnahmen zeigt die Regionen, wo neue Sterne geboren werden und aber auch Regionen, die noch recht junge Sterne mit einem Alter etwas über 3 Millionen Jahre enthalten.

 

Die optischen Daten (in rot, orange und gelb) zeigen einen kleinen offenen Cluster von Sternen, lange Linien von verdunkelnden Gas und Staub und dichte Knoten, wo sich gerade Sterne bilden. Die Röntgenstrahldaten (violett) dauerten mit dem weltraumbasierten Chandra länger als einen Tag und zeigen ein etwas anderes Bild. Mehr als 300 individuelle Röntgenstrahlquellen sind sichtbar, welche meist in Verbindung mit dem zentralen Cluster IC 1590 stehen. Der hochkantige Aspekt von NGC 281 erlaubt Wissenschaftlern die Auswirkungen von energiereichen Röntgenstrahlen auf das Gas, dem Rohmaterial der Sternentstehung, der Region zu studieren. 

 

Eine zweite Gruppe von Röntgenstrahlenquellen kann auf beiden Seiten einer dichten molekularen Wolke gesehen werden, die auch als NGC 281 West bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine kühle Wolke aus Staubkörnern und Gas. Der Hauptanteil der Quelle in der Umgebung der Molekularwolke stammt dabei mit Emissionen von polizyklisch aromatischen Kohlenwasserstoffen überein, die zu der Familie der organischen Moleküle gehören, welche Kohlenstoff und Wasserstoff enthalten. Es scheint außerdem kühles diffuses Gas in Verbindung mit IC 1590 zu stehen, das sich in Richtung NGC 281 West ausdehnt. Das Röntgenstrahlspektrum dieser Region zeigt, das das Gas mehrere Millionen Grad heiß ist und bedeutende Mengen an Magnesium, Schwefel und Silizium enthält. Die Anwesenheit dieser Elemente deutet darauf hin, dass vor gar nicht langer Zeit eine Supernova aktiv gewesen sein muss.

 

Quelle: Chandra X-Ray Observatory Center

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload